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V-Label - Vegi-Label - Vegetarian-Label - V-logo - Vegi-Logo Häufige Fragen (FAQ) Label
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Bratwurst Bianca (Weisswurst)

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Häufige Fragen (FAQ)

Weshalb braucht es dieses Label?

Die immer grösser werdende Zahl der Vegetarier und ernährungsbewussten Konsumenten hatten bisher keine Möglichkeit herauszufinden, ob ein Produkt tatsächlich vegetarisch ist oder nicht. Ausserdem ist das Bestellen eines vegetarischen Menüs in vielen Gastronomiebetrieben nach wie vor Glückssache.
Diese beiden Problembereiche werden durch dieses Label zuverlässig angegangen und gelöst.
Weitere Gründe für dieses Label finden Sie hier: Wozu dieses Label?

Weshalb reicht die Zutatenliste nicht aus?

Bei Fertiggerichten, wie z.B. Suppen oder Saucen, ist in der Regel nicht sofort ersichtlich, ob Fleischbrühe oder tierische Fette enthalten sind. Um eine Zutatenliste korrekt lesen zu können, braucht es einiges an Erfahrung. Doch selbst dann gibt es Zutaten, welche man nicht klar als vegetarisch oder nicht vegetarisch einteilen kann. Tierische Fette können z.B. ebenso gut Schlachtfette als auch Butter sein (in aller Regel werden damit Schlachtfette bezeichnet). Bei den Zusatzstoffen, wie E472 und vielen anderen, ist es unmöglich, anhand der Zutatenliste herauszufinden, ob das Produkt mit Zutaten von getöteten Tieren hergestellt wurden, oder nicht.
Hinzu kommen all die tierischen Zutaten, die aus verschiedensten Gründen nicht deklarationspflichtig sind. Z.B. das Lab aus Kälbermägen für die Käseherstellung oder die Gelatine für die Produktion von Essig und Fruchtsäften.
Selbst wenn man sich über alle kritischen Zutaten beim Hersteller erkundigt und sich gut in der Lebensmittelproduktion auskennt, bleibt noch immer das Problem, dass die Zutaten eines Produktes ohne Ankündigung geändert werden können.
Das V-Label vereinfacht also mit einem Blick das Einkaufen von vegetarischen Produkten drastisch.

Für wen ist dieses Label gedacht?

Das Label hilft einerseits allen Vegetariern (von Ovo-Lakto-Vegetariern bis zu den Veganern) durch seine klare Deklaration.
Zudem ist es aber auch eine grosse Hilfe für alle Allergiker und alle, die gesundheitliche Probleme mit tierischen Produkten bekommen.
Eine weitere grosse Gruppe sind Personen, die aus religiösen Gründen bestimmte tierische Produkte nicht konsumieren wollen (z.B. Moslems: Schweinefleisch; Juden: nicht geschächtetes Fleisch; Hindus: Fleisch und Eier etc.). Keine Religion verbietet vegetarische Kost, aber viele haben starke Einschränkungen bezüglich des Konsums tierischer Nahrungsmittel.
Und natürlich für alle anderen, die aus irgendwelchen Gründen etwas wirklich Vegetarisches essen wollen.

Wer steht hinter dem Label?

Das Europäische Vegetarismus-Label wurde von der Europäischen Vegetarier-Union europaweit registriert. Sie koordiniert nun auch die Einführung für die Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen.
In den einzelnen Ländern wird das Label in der Regel durch die jeweilige Landesorganisation vertreten.

Was habe ich als Veganer von diesem Label?

Obwohl es ein vegetarisches Label ist, profitieren auch Veganer von diesem Label. In lizenzierten Restaurants werden alle mit dem Label gekennzeichneten Menüs schriftlich in die vegetarische Kategorie eingeteilt, woraus ersichtlich ist, welche für Veganer geeignet sind und welche nicht. Falls dies nicht möglich ist, wurde zumindest das Personal sorgfältig geschult, damit es auch Veganern etwas Passendes servieren kann.

Was bedeuten die vegetarischen Kategorien?

Das V-Label wird für die folgenden vier Kategorien vergeben:
  • ovo-lakto-vegetarisch (mit Milch und Eiern)
  • ovo-vegetarisch (mit Eiern, ohne Milch)
  • lakto-vegetarisch (mit Milch, ohne Eier)
  • vegan / rein pflanzlich (ohne jegliche tierische Produkte)
Natürlich gelten für alle Kategorien dieselben strengen Bedingungen bezüglich Schlachtprodukte. Unter Milch und Eier werden natürlich auch alle Bestandteile daraus verstanden (Molke, Ei-Eiweiss, Ei-Lezithin, Milchzucker etc.). Zudem ist Honig nur in der veganen Kategorie verboten.
Die Einteilung in diese vier Kategorien ist international einheitlich. In der Schweiz wurde sie sogar in der neuen Lebensmittelverordnung gesetzlich verankert.
Welche Personengruppen erreicht man mit den verschiedenen Kategorien?
   
 
line line line 20.5.2012 - 3:06 line